Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die aktuelle Corona-Entwicklung weiter als „sehr besorgniserregend“ ein. Es rät „dringend dazu, Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren“.

 

Für uns als Veranstalter ist dies der Moment, wo wir uns entscheiden müssen ob und inwiefern wir dieses Event teils oder gesamt durchführen wollen oder verschieben müssen.

 

Die Hälfte unserer Künstler, Musiker, Schauspieler und Gäste plädieren zum Verschieben.

 

Die Tafel ist so organisiert das alle an einem langen Tisch gemeinsam essen und Trinken und die Musiker und Schauspieler interaktiv mit dem Publikum agieren.

 

Mit der Hälfte des Personals kommt die Show nur halb so gut rüber und immer im Hintergrund die Angst zu haben das sich jemand ansteckt und später dann auf der Intensivstation liegt, ist für uns nicht mehr tragbar und verantwortbar.

 

Daher bitten wir sie sich einen neuen Termin ab Februar bis Mai 2022 rauszusuchen.

 

 

Wichtig: den neuen Termin bitte als E-Mail an, info@fictionrecorder.net senden und wir würden Ihnen dann die neuen Tickets zusenden.

 

Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer und nachdem wir schon so gut vorbereitet waren, Musik, Schauspiel, Kostüme, Mittelalterinventar und unsere neuen Mägde und Knechte, ja sogar unsere Proben liefen sehr gut.

 

Mit einem tränenden Auge bitte ich sie um Verzeihung, Ihr Rittermahl Team.

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DAS RITTERMAHL IN ALTLANDSBERG

Spielmänner gibt es heutzutage nicht mehr? Deftige Köstlichkeiten auf dem Holzbrett suchst Du in heutigen Restaurants vergebens? Rüstungen, Hellebarden und kunstvolle Deckenlüster tauchen nur noch in Hollywood-Blockbustern auf? Normalerweise mögen all diese Beobachtungen zutreffen. Doch es gibt einen Ort, an dem die Zeit seit dem Mittelalter scheinbar stillgestanden hat. Hier wird man noch wie ein echter Ritter oder ein edles Burgfräulein bedient – und bekommt entsprechende Speisen vor authentischer Kulisse serviert. Das kannst Du Dir nicht wirklich vorstellen? Dann solltest Du das Rittermahl in Altlandsberg erleben!

Im optimal zum Anlass passenden Gewölbesaal wirst Du zu einem unvergesslichen Rittermahl erwartet, bei dem vom Personal über die Speisen und die Dekoration bis hin zum Unterhaltungsprogramm alles nach mittelalterlichem Vorbild gestaltet ist. Schon beim Betreten des Gebäudes tauchst Du ins Mittelalter ein. Beim Rittermahl in Altlandsberg bekommst Du insgesamt 5 exklusive Gänge inklusive Aperitif von Knechten und Mägden serviert. Obendrein ist selbstverständlich auch noch für das dem ritterlichen Stand angemessene Programm gesorgt. Freue Dich auf den Auftritt von Herolden, Bänkelsänger innen, Gauklern oder anderen typischen Darstellern innen und erlebe alle Details, die das ritterliche Mahl ausmachen. Von der Handwaschung bis hin zum Ritterschlag bleiben keine Wünsche offen! Damit Du den besonderen Gesängen nicht nur lauschen, sondern auch kräftig mit einstimmen kannst, bekommst Du nicht zuletzt natürlich auch die nötigen Liedtexte überreicht.

Und was steht beim Rittermahl in Altlandsberg nun auf dem Speiseplan? Die genaue Menüfolge bleibt bis zum Abend des Geschehens ein Geheimnis der Küche. Doch die Stichworte Spießbraten, gewürzte Rosmarinkeule, Zimtpfläumchen mit Schmand, flambierte Bratäpfel mit Vanillesoße und Käse mit Trauben und Radieschen könnten Deinen Appetit schon jetzt anregen.... Dass Du die Gerichte auf dem Holzbrett und mit passendem Geschirr serviert bekommst, ist da eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit. Begib Dich beim Rittermahl in Altlandsberg auf eine einzigartige Zeitreise.

Über das mittelalterliche Gastmahl und die Tafelsitten

Die Knechte & Mägde der „Alt Landsberger Ritterrunde “ heißen Euch herzlich als „Mannsbilder“ und „Weibsbilder“ willkommen – so, wie es seiner Zeit allgemein guter Brauch war. Man trank nicht etwa still vor sich hin; man trank sich zu. Der überlieferte Trinkspruch lautete: „Auf die Gesundheit!“ und wurde vom Tischnachbarn erwidert. Weil Essen und Trinken bekanntermaßen Leib & Seele zusammenhalten, kamen die Mit-Zecher diesem frommen Wunsche nur allzu gern und häufig nach.

Man trank aus Tongefäßen; als Esswerkzeug wurde, neben den zehn Fingern, der Dolch benutzt. Man spießte das Fleisch damit auf und führte es ungeniert zum Munde. Man aß mit den Fingern. Auch die Suppe. Was man trotz heftigsten Schlürfens nicht aus der Suppenschüssel erwischte, fischte man mit den Fingern oder einem Stück Brot heraus.

Unfein allerdings war und ist es, Dolch und Kuhhorn einfach einzustecken und mitzunehmen. Wer so etwas tat, bekam heftigen Ärger mit den Mägden.
Brot wurde grundsätzlich mit den Händen gebrochen und mit Tafelgästen und Freunden geteilt. Brotmesser waren im Mittelalter unbekannt.

Als Zeichen guter Tischsitte galt es, immer einen Rest für die Bedürftigen auf dem Brett liegenzulassen. Brot zählte dabei natürlich nicht.

Mit den Speisen wurde nie geworfen. Es galt auch als unfein, die abgegessenen Knochen einfach hinter sich zu schmeißen. Es konnte nicht immer so fröhlich und ausgiebig getafelt werden. Schlechte Ernte, Kriege und hohe Steuern gestrenger Herrscher ließen die Bürger oft spüren, was Hunger und Not bedeuten, ergo:

„Nimm guten Mut’s dies Gastmahl ein, so wird voll Lob’s dein Reden sein.“